Aktuelles

»Es muss auch etwas geben, das man Möglichkeitssinn nennen kann. Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen oder muss geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte, müsste geschehen; und wenn man ihm von irgendwas erklärt, dass es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.«
Robert Musil

Beratung vertiefen und erweitern mit Konzepten der Transaktionsanalyse am 1. und 2. Februar 2019 in Detmold

Im Mittelpunkt dieser zweitägigen Fortbildung werden die transaktionsanalytischen Konzepte Skript und Antreiber-Verhalten sowie Gefühle/Ersatzgefühle stehen. Unter Skript wird in der Transaktionsanalyse (TA) eine Art persönliches Lebens-Drehbuch verstanden, für das sich Menschen in ihrer frühen Kindheit unbewusst entscheiden. Die Muster des Skripts einschliesslich der ihm immanenten Botschaften, Gefühle und Ersatzgefühle und des Antreiber-Verhaltens bleiben häufig ein Leben lang bestehen. Sie werden oft auch im Erwachsenenalter bei Stress aktiviert und können Veränderungsprozesse stark behindern.
In Supervision, Coaching und Fortbildung kann mit diesen Konzepten Bewusstheit für das eigene Gewordensein entstehen. So kann es gelingen, die damaligen und heute noch wirksamen dysfunktionalen Muster nach und nach durch neue erwachsene und funktionale Haltungen und Handlungen zu verändern. Bisher nicht erlaubte Fühl-, Denk- und Handlungsmuster können Raum bekommen und die Authentizität und Wirksamkeit des Handelns erweitern. Die Arbeit mit diesen Konzepten kann dadurch die Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit von Menschen in Gruppen, Teams und Organisationen nachhaltig unterstützen.

Die Fortbildung richtet sich vor diesem Hintergrund an Menschen, die in den Bereichen Supervision, Coaching, Aus- und Fortbildung sowie Beratung tätig sind und sich mit diesen bedeutenden transaktionsanalytischen Konzepten vertiefend und mit Blick auf die Anwendung in der eigenen Praxis beschäftigen möchten. Sie richten sich als sog. Coaching-Update ebenso an AbsolventInnen der Weiterbildung zum Coach nach den Standards der DGfC.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Ausschreibung zur Fortbildung.

Coaching mit System und Gestalt - Zehnte Weiterbildung zum Coach nach den Standards der DGfC ab März 2019 in Detmold

Im März 2019 beginnt der bereits zehnte Durchgang der Weiterbildung zum Coach nach den - aktualisierten - Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC) in Trägerschaft der VHS Detmold-Lemgo (AöR). Die Weiterbildung richtet sich an Menschen unterschiedlicher Berufsfelder, die ihre Beratungskompetenzen in fachlicher, methodischer und persönlicher Hinsicht erweitern möchten, unabhängig von formalen Bildungsabschlüssen. Die Weiterbildung hat einen konzeptionellen Schwerpunkt in der Gestaltarbeit, d.h. in kreativen, analogen und integrativen Ansätzen im Coaching sowie in systemischen und psychodramatischen Perspektiven. (Vor-) Erfahrungen in einer beratenden und/oder leitenden Tätigkeit sind Voraussetzung für eine Teilnahme. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 28 Jahre.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Ausschreibung zur Weiterbildung.